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Karoline Kadur


Update vom 26.07.2005
siehe ganz unten

 

Ich wurde betrogen!

Ich lasse mich nicht mehr fertig machen !
(Immobilienbetrügern
und deren Helfern sage ich den Kampf an!)

  wer hilft denen denn nur?
 

                                                                               
Nur durch das Zusammenspiel von Bank und Vermittlern (hier die Commerzbank
-Filiale Wuppertal - Vohwinkel- und Erfüllungsgehilfen Dirk F. und Marco F. mit seinem Mitarbeiter Billy C.) konnte dieser Erwerb zu meinem Nachteil abgewickelt werden.

 

Inhalt:

Immobilienbetrug

Biographische Informationen

Kontaktaufnahme 

Immobilienbetrug
In Deutschland gibt es nach vorsichtigen Schätzungen weit über eine Million Menschen, die durch rücksichtlose Vermittler (Erfüllungsgehilfen der Banken) um Ihre Altersvorsorge gebracht wurden. Viel schlimmer noch, zahlreiche Menschen droht der Ruin. Die Abzocker wohnen in großen Häusern und fahren gehobene Autoklassen durch die Gegend. Es ist bekannt, dass sich bereits einige der so betrogenen Menschen das Leben genommen haben. All diese grausamen Ereignisse kümmern diese Abzocker nicht. Sie nehmen das alles wissentlich in Kauf.

  Aber ! Diese Vermittler können die Taten nicht alleine begehen!
  Da gehören Geldgeber dazu,
 die Banken?

Es gibt offensichtlich ganze Drückerkolonnen, die nur darauf aus sind, Mitmenschen über den Tisch zu ziehen. Meistens stellen sie die Altersvorsorge in den Vordergrund ihrer Beratungen.

Der ganz gefährliche, scheinbar plausible Abzocker - Typ ist für die Opfer der  gute  Bekannte, der ihre Vertrauensstellung ausnutzt, um gute Freunde zu betrügen!

   Genau an solch einen Typen bin ich geraten !

Damit nicht noch mehr Mitmenschen auf solche oder ähnliche "gute" Bekannte hereinfallen, wollen wir (mein ebenfalls betroffener Partner, Udo Obermeier, und ich) hier unsere Erlebnisse ausführlich schildern.

In der gleichen Firma, bei der ich angestellt bin, arbeitete ein Bekannter als selbstständiger Mitarbeiter im Betrieb. Dessen Lebensgefährtin saß mit mir im gleichen Büro und sollte mich dort unterstützen. Logisch , dass Dirk F. täglich zu mir ins Büro kam, um u.a. mit seiner Lebensgefährtin zu sprechen.
Dadurch wurden wir natürlich auch vertrauter miteinander. Irgendwann einmal erzählte Dirk F., sein Sohn Marco würde eine ganz tolle Sache anbieten, ideal um die eigene Altersvorsorge zu sichern. Es ginge da um solide Eigentumswohnungen, die ausnahmslos bereits langjährig an  solvente Einwohner vermietet seien. Mein Partner, von Natur aus misstrauisch, wollte an  die Sache nicht heran. Dirk und Marco F. besuchten uns mehrmals zu Hause, schilderten die Vorteile. Man müsse sich ja auch nicht sofort entscheiden. Wir würden von ihnen erst ausführlich über die Einzelheiten unterrichtet, es würden entsprechende  Finanzierungspläne erstellt, die dann bei einer Steuerberaterin kontrolliert werden sollten. Danach sollte dann ein Gespräch am runden Tisch stattfinden, dort wäre auch  der Filialleiter der finanzierenden Bank dabei. Die Bank hätte jede einzelne Wohnung bewertet und den Preis in Höhe von DM 2.500,--/qm als sehr realistisch bezeichnet. Dann erfolge eine Beratung beim Notar und erst danach sollte man entscheiden, ob  man kaufen will oder nicht.
Alles sei kostenlos. Man würde uns überall unverbindlich hinfahren. (Die Autos von Dirk F. waren damals ein  großer Audi und eine Corvette, der Mitarbeiter von Marco F. fuhr einen Jaguar). Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

Mein Partner war trotzdem nicht zu überzeugen. Es folgten private Einladungen bei dem Erfüllungsgehilfen Dirk F.,  wir wurden auch  zu Essen  eingeladen. Dirk F. versuchte sogar, meinen Partner ins Lächerliche zu ziehen, weil er so zögerte. "Schließlich sei  diese Wohnung inzwischen fast die letzte zu vergebende Einheit", sagte er uns. Dann irgendwann erklärte sich mein Partner doch bereit, sich das ganze einmal anzuhören. Wir trafen uns im Büro des Vermittlers, das seinerzeit in einer Suite des Lindner Golfhotel Juliana, eines bekannten Hotels in Wuppertal ist. (Dort spielt z.B. Franz  Beckenbauer gerne einmal  eine Runde Golf, die Fußball - Nationalmannschaft oder auch bekannte Musikgruppen steigen dort ab)
Das war am 23.01.1997. Der Filialleiter der finanzierenden Commerzbank war anwesend, was uns auch wirklich ein Gefühl der Sicherheit gab. Weiter die Herren F. und ein Mitarbeiter von F., Billy  C. Es wurde in der Tat sehr ausführlich diskutiert. Im Laufe des Gespräches kamen dann  etwaige LV's oder andere Sparverträge ins Gespräch. Es sei besonders günstig, wenn diese mit eingebracht würden. Man begründete das eigentlich auch sehr plausibel damit, dass die LV und der Bausparvertrag nicht getilgt  und somit die Kreditsumme hoch halten würden, was wiederum eine höhere Steuerersparnis erbringen würde. Wir schenkten dem Glauben, zumal der Filialleiter der Commerzbank (Herr Janssen) dies auch so bestätigte.
Es wurde nochmals durch Billy C. (Fuhrmann - Mitarbeiter) bestätigt, die Wohnungen seien alle durch die finanzierende Bank  begutachtet worden, da diese ansonsten niemals Kredite bewilligen würde. Man legte uns ein Exposé vor, worin ein Gutachten enthalten war, das  genau für unsere Wohnung erstellt war, ausgestellt von einem vereidigten Wertgutachter. Außerdem würden wir einen Mietgarantievertrag von Verkäufer Marco  F. erhalten, der erst einmal auf 5 Jahre laufen würde und über eine garantierte Nettomiete von DM 790,--/Monat ausgestellt war. Im Augenblick würde eine Monatsmiete (netto) von DM 750,--/Monat erzielt, Fuhrmann (als Verwalter)  wolle aber eine längst  fällige Mieterhöhung aussprechen. Wir würden unser Geld sogar auch dann erhalten,  wenn die Wohnung einmal leer sein sollte! Diese Aussage ist Bestandteil des Mietgarantievertrages.
Auf die Frage, ob man sich die Wohnung mal anschauen könne, wurde uns erzählt, "das ginge natürlich, aber man solle doch nicht unnötig Unruhe bei den Mietern schaffen. Es könne doch auch nichts passieren, wenn doch schon die Bewertung der Bank  u n d  das Gutachten vorhanden seien. " So die Aussage des Vermittlers Dirk F. Hätte sich ein Filialleiter der Commerzbank, der die ganze Zeit dabei gesessen war, nicht in irgendeiner Art zu den aufgestellten Behauptungen äußern müssen? Das dem nicht so wahr, haben wir als Zustimmung  eingestuft und waren zufrieden. Die Anwesenheit des Filialleiters der Commerzbank und sein Abnicken bei allen aufgeführten Aussagen von F. und dessen Mitarbeiter haben uns bewogen, das Gesagte als Richtig zu glauben und später auch zu unterschreiben.
Trotzdem sind wir am nächsten Tag nach Dortmund in die Volksbundstraße gefahren und haben uns die Häuser zumindest von außen angesehen. Es sah alles gepflegt aus,  und vor allem, genau wie im Exposé abgebildet.
Am 27.01.1997 Termin bei der Steuerberaterin. Diese bestätigte die vorgelegten Zahlen des Vermittlers mit einer eigenen Berechnung, die das gleiche Ergebnis ergab.
Der Vermittler seinerseits bereitete indes die Finanzierung bei der Commerzbank vor.  Am 30.01.1997 unterzeichneten wir in der Bankfiliale die bereits komplett vorbereiteten Unterlagen. Scherzhaft sprachen wir noch über eine Autogrammstunde. Innerhalb von 10 Minuten haben wir unzählige Unterschriften geleistet. Erst jetzt, bei den Recherchen, haben wir festgestellt,  dass alle Unterlagen auf den 23.01.1997 datiert waren. Im Hotel hatten wir jedoch  nichts unterzeichnet. Erst alle von Vermittler und Bank ausgefüllten Vertragsunterlagen.
Danach gingen wir dann gemeinsam mit Billy C. einen Kaffee trinken.
Am 12.02.1997 gingen wir gemeinsam mit Marco. F. und Billy C. zum Notar. Der erzählte uns sehr viel, da wir aber in diesen Dingen nicht geübt waren, haben wir den Sinn nicht wirklich verstanden. Weil wir aber so überzeugt waren von der tollen Möglichkeit, unsere Altersvorsorge geregelt zu haben, leisteten wir unsere  Unterschriften und das Drama konnte beginnen.
Bereits in der Zwischenzeit hatte Dirk F.  meinem Partner eine Mitarbeit in dem Geschäft  seines Sohnes  angeboten. Er könne da richtig Geld verdienen.  Nach Leistung der Unterschriften war aber kein  Interesse von dieser Seite  mehr zu spüren. Immer neue Ausflüchte wurden präsentiert.
Bis Juni 1999 war unsere Altersversorgung offensichtlich in trockenen Tüchern.  Dann ging Marco F. pleite, konnte die Mietgarantie nicht mehr erfüllen. Die Mieter würden jetzt direkt an uns zahlen. Wir erhielten dann auch DM 467,50 (für ca. 79qm) und  haben das nicht verstanden. Nach Kontaktaufnahme mit den Mietern, wurde uns  dann erst der ganze Betrug offensichtlich. Es war niederschmetternd!
Diese 467,50 DM enthielten sämtliche Nebenkosten für die von 4 Personen genutzten Räume!
 Es bestanden uralte Inklusiv-Mietverträge. Wir bezahlen im Prinzip mehr für die Räume, als die Mieter selbst! Hatte die Commerzbank dies nicht geprüft? Hatte sie diesen Umstand uns wissentlich vorenthalten? Den Wissensvorsprung zu Ihren Gunsten ausgenutzt um höhere Zinszahlungen zu erhalten? In den Finanzierungsunterlagen ist bei den Vorschriften, welche Unterlagen vor Darlehensauszahlung benötigt werden, der Punkt "Mietverträge bei vermieteten Objekten (zur Einsichtnahme)" angekreuzt.
Die Wohnung wird mit Kohleöfen (im DG) geheizt, obwohl das Gutachten aussagte, die Heizungsanlage sei komplett überholt und jeder Heizkörper separat mit Thermostaten ausgestattet worden. Ebenfalls sagte das Gutachten aus, die Badezimmer seien komplett erneuert und mit Armaturen der gehobenen Ausstattung versehen worden. Die Badezimmer haben keine Fliesen an den Wänden, die Armaturen sind aus dem Baujahr 1931. Die Wände sind nass, es halten nicht einmal mehr Tapeten daran. Hatte die Commerzbank die Baulichkeiten nie gesehen und den Unterschied bemerkt? Hatte die Commerzbank uns dies ebenfalls wissentlich vorenthalten?

Was war mit unserem Gutachten?
Mit viel Mühe haben wir das Gutachterbüro ausfindig machen können. Nach langen Telefongesprächen kam Folgendes heraus.
Im Auftrag von Marco F. wurde eine Wohnung begutachtet. Diese hatte allerdings  der Mieter auf seine Kosten modern ausgestattet und renoviert.

Die Vermittler haben das Gutachten so aufbereitet, als sei es "unsere Wohnung",  die begutachtet wurde. Sie haben es schlicht gefälscht, die renovierte Wohneinheit gegen unsere Wohnungseinheit ersetzt.

Was haben wir bisher getan?
Der Anfang war eine Klage (zusammen mit anderen Betrogenen) gegen Marco F. als Verkäufer, auf Erfüllung des Mietgarantievertrages.  Obwohl Dirk F. allein als Schlepper fungiert hat (und das nicht nur bei uns) hat er heute natürlich "mit nichts etwas zu tun" gehabt. Marco F. ist trotz bestehender Meldegesetze unauffindbar. Billy C. ist ebenfalls spurlos verschwunden. Die Bank verweist auf ihr Kleingedrucktes und darauf, sie sei nur nach der persönlichen Bonität gegangen. Die Wohnungen seien nicht eingewertet worden, was schließlich auch in den Verträgen stehen würde. Stimmt sogar! Aber hätte man uns das nicht auch bei der Besprechung im Golfhotel Juliana so deutlich sagen sollen? Vielleicht müssen? Den Wissenvorsprung weitergeben müssen?

Da der Vermittler nicht greifbar ist, haben wir dann mit Hilfe des D.A.S. eine Klage gegen die finanzierende Bank eingereicht. Die Verhandlung findet statt  vor dem
  LG Wuppertal, am 04.09.2001, 9.15 Uhr.
Auf die Ankündigung der etwaigen Zahlungseinstellung hat uns die finanzierende Bank gedroht, dass bei Vorliegen der dazu erforderlichen Voraussetzungen ohne weiteres bei Erreichen des entsprechenden Zahlungsrückstandes die Fälligstellung der Forderung und Kündigung der geschlossenen Verträge erfolgen würde.

Am 07.12.2001 fand eine Beweisaufnahme statt. Diese sollte klären, ob sich die finanzierende Bank regelmäßig den von uns geliebten Zuführern bedient hat.
Ergebnis - wie zu erwarten!

Hier ist dieCommerzbank Filiale Wuppertal - Vohwinkel dann erstaunlicherweise sofort und sehr intensiv tätig geworden! Ganz in Gegensatz zu ihrem Filialleiter, der den bedeutsamen Wissensvorsprung scheinbar sehr langsam abgearbeitet hat.

Hätte uns der betreuende Filialleiter, Herr Janssen,  nicht genauso intensiv beraten müssen? Kann es sein, dass dieser Mitarbeiter diesen Immobilienkauf evtl. nicht ausreichend geprüft hat?        Sollte eine Bank überhaupt mit einem Immobilienmakler zusammenarbeiten, der zu diesem Zeitpunkt nicht einmal die Genehmigung nach § 34 c GewO besaß?

Für uns bedeutet das, eine Lebensversicherung, die seit 1963 läuft, ist verloren und der Bausparvertrag ebenfalls. Der Rest ist dann die Zerstörung unserer Existenz durch monatliche Zinszahlungen in Höhe von DM 1.212.11 für ein Objekt, das den Wert nicht hat, den die Bank als Darlehen zur Verfügung gestellt hat.

Wir  haben zusätzlich gegen F. Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Wuppertal wegen Betruges erstattet. Ein gefälschtes Gutachten sollte hier eigentlich alleine schon reichen, damit von dort aus ermittelt wird.

  So sieht also unsere Altersversorgung aus !!! Sie wurde zerstört !!!

Vermittler Dirk F., sein Sohn und dessen Mitarbeiter und die Commerzbank Wuppertal - Vohwinkel haben vermutlich durch Zusammenarbeit dafür gesorgt, das wir beides los sind!

  Deshalb aufpassen !! Auch was seriös aussieht, muss nicht seriös sein.

Der Einzige, der wohl profitiert hat, scheint  der Vermittler Dirk F. zu sein. Dieser wohnt jetzt in einem Riesen Anwesen in Wuppertal, nach eigenen Angaben weit über 1 Million DM Wert, fährt einen großen  Daimler. Gut, den Jeep und die Pferde hatten sie vorher auch schon. Ist es nicht schön, wenn man sehen kann, dass es wenigstens diesen Leuten gut geht? Wenn schon nicht deren Kunden, die diese Form des Luxus bezahlt haben?

Übrigens, Dirk F. hatte im Jahr 2000 in Wuppertal, gemeinsam mit einem alten Freund, ein neues Gewerbe angefangen !
Ziel dieser Firma war "Der Verkauf vermieteter Eigentumswohnungen zwecks persönlicher Altersvorsorge" !!!
Noch irgendwelche Fragen?
 
 

An die  anderen Geschädigten.
Es ist schlimm genug, dass wir auf solche Methoden reingefallen sind, weil Banken Sicherheit verbreitet haben, die so nicht gegeben war. Schlimm ist es auch, dass deutsche Gesetze solche Methoden offensichtlich (noch) nicht wirklich verfolgen. Aber deshalb müssen  w i r  uns nicht schämen und verstecken.

    Das wäre das Schlimmste !!   Kommt heraus an die Öffentlichkeit!!

    Helft alle dabei mit, dass Unrecht auch als Unrecht verfolgt wird!

Das Urteil des BGH vom 14. November 2000 - XI ZR 336/99 sollte uns neue Hoffnung geben, dass auch Richter dieses Unrecht in Zukunft richtig werten.

                             W e h r t  E u c h  !
            Macht den Betrug an Euch ebenfalls öffentlich.

Jetzt erst Recht! Der Europäische Gerichtshof hat die deutsche Rechtsprechung für falsch erklärt!

Jetzt können wir erst richtig anfangen - und wie!


 

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Biographische Informationen

Geboren 1963 in Dortmund. Aufgewachsen  in Hiddinghausen.
Zwischenzeitlich habe ich ein paar Jahre in Bad Dürkheim gewohnt mitten in der Pfalz.
Jetzt bin ich wieder im Ruhrpott.
 

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Kontaktaufnahme

E-Mail:                                                immo@karoline-kadur.de

Web-Adresse:                                 http://www.karoline-kadur.de

Telefon                                             hier können Sie eine Frage/Nachricht hinterlassen
                                                               +49 941 4607186
                                                            ggf. melden wir uns bei Ihnen, wenn Sie eine Kontaktadresse hinterlassen.

                                                          

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    am 10.10.2003

Das LG Wuppertal hatte zur Verhandlung mehrere Zeugen geladen, die genau wie wir, durch die gleichen Kumpanen, offensichtlich nicht ganz freundlich behandelt wurden. Wir waren durch verschiedene Stimmen vorgewarnt, dass es vor dem LG Wuppertal "nicht  einfach" sein würde.
Das LG hatte eine junge Richterin ausgeguckt, die die Verhandlung führte. Alle Betrogenen haben vor der Richterin wahrheitsgemäß ihre Geschichte erzählt. Alle haben die Verbindung Bank und Vermittler aus ihrer jeweiligen Sicht bestätigt.
Der Filialleiter der Bank, ebenfalls als Zeuge geladen, konnte sich an manche Dinge nicht erinnern, wußte von Provisionszahlungen natürlich gar nichts und bestritt, dass man mit unseren Vermittlern dauerhaft arbeiten würde.
Da auf unserer Seite 5 Zeugen das Gegenteil aussagten, waren wir eigentlich guter Dinge. Umso überraschender das Urteil : Die Bank trifft keine Schuld!!!

Das war dann mal Wuppertal. Danach ging es zum OLG in Düsseldorf. Da wurde uns im Vorfeld ja noch viel Schlimmeres erzählt. Der Vorsitzende sei sehr in der Nähe von Herrn Nobbe. Er würde sogar das Hotel, wo wir übers Ohr gehauen wurden, persönlich sehr gut kennen. Und so weiter, und so weiter.
Die Verhandlung war auf 9.00 Uhr angesetzt. Die erste Verhandlung am Tage. Obwohl wir sehr früh los fuhren, kamen wir auf Grund der Verkehrsverhältnisse (mehrere Unfälle) erst um ca. 9.04 Uhr im Gerichtssaal an. Da war die "Verhandlung" eigentlich gerade schon zu Ende. Auf Einwand unseres Anwaltes unterbrach das Gericht dann doch noch einmal die Verhandlung, damit unser RA mit uns reden konnte und "verhandelte" in der Zeit andere Fälle.
Nach unserem Wiedereintritt in den Verhandlungssaal und Abschluß der anderen "Verhandlung",  gab auf Intervention unseres Anwaltes der Vorsitzende gnädig die Erlaubnis an unseren Anwalt, in etwa "Ja, wenn 'se denn unbedingt noch was dazu schreiben wollen, dann tun 'se es doch einfach. Frist dafür ist der..."   Anschließend grinsend an den Anwalt der Co'Ba : auch in etwa "Wenn sie denn auch noch was schreiben wollen, könn'se das ja auch tun, sie müssen es aber nicht unbedingt".
Fragen?

Unser Anwalt hat Begründungen abgegeben, die auf der neuen Rechtsprechung basierten, wir konnten sogar einen neuen Zeugen benennen, den wir vorher im "Dunstkreis" der Vermittler ahnten, der aber insgesamt der am ärgsten Betrogene war (was wir erst so spät erfuhren und deshalb vorher nicht einbringen konnten). Dieser Zeuge hätte ausgesagt, das die Verbindung Bank - Vermittler schon lange vorher bestanden hatte und das die Geschäfte mit den wertlosen Wohnungen eiskalt geplant war.
Aber - dieser Zeuge wurde vom OLG Düsseldorf gar nicht gehört!
Unsere Klage wurde vom OLG Düsseldorf, trotz dieser neuen Erkenntnisse, schlicht und einfach abgelehnt.

Mit Unterstützung durch den D.A.S. wird zur Zeit von einem Karlsruher Anwalt geprüft, ob es Sinn macht, gegen dieses Urteil Einspruch zu erheben. Sollte der Anwalt zu diesem Schluß kommen, werden wir auch Rechtsschutz für ein Begehren beim BGH erhalten. So die Aussage des D.A.S., wofür wir sehr dankbar sind.

Die Frist für die Nichtzulassungsbeschwerde ist der 6. Oktober 2003.

Ein Wort noch zu dem damaligen Filialleiter der Co'Ba in Wuppertal-Vohwinkel, der uns, nach unserer Meinung, gemeinsam mit Dirk F. über den Tisch gezogen hat: Herr J. wurde kurz nach diesen Aktionen versetzt. Auch an diesem neuen Tätigkeitsort wurde Herr J. sehr schnell wieder einschlägig auffällig. Auch dort wurden Beschwerden und Klagen bis in höchsten Gremien initiiert. Natürlich hatte auch dort die Bank mit all dem nichts zu tun.
Herr J. wurde inzwischen bereits wieder versetzt.
Ist das so, wie mit den Schafen? Ist die Weide abgegrast, müssen wir eine neue Weide finden?


Noch ein Wort zu den Vermittlern, in erster Linie zu dem Senior, Dirk F.
Dieser Mensch hat seinem (bis dahin) besten Freund,
zwei Schrottimmobilien angedreht. Dieser konnte und wollte das aber nicht glauben. Weil sein angeblich bester Freund, nämlich Dirk F. in Problemen war, ließ sich Axel P. auch noch dazu überreden, auf seinen Namen ein Speditionsgeschäft, dass dann von Dirk F. "geführt" wurde, anzumelden. Axel P. als haftender Geschäftsführer. Als Axel P. dann endlich mal dahinter kam, dass auch er wohl offensichtlich betrogen wurde, redete sich F. damit heraus, P. hätte sich ja nie gekümmert. U.a.  wurden dicke Autos auf Firma gefahren,  Angestellte wurden nicht oder verspätet bezahlt, Sozialabgaben wurden nicht abgeführt. Alle Kosten werden natürlich dem "Geschäftsführer" angelastet, nämlich Axel P.
Axel P. ist inzwischen in das Insolvenzverfahren eingetreten.
Was aber machte Dirk F. ? Das Geschäft wurde kurzerhand auf seine Ehefrau, frühere Teilzeitkraft zu meiner Unterstützung (siehe oben) übertragen.
Aber auch dieses Geschäft ist inzwischen in die Insolvenz geraten.
Man sagt jetzt, dass Dirk F. dieses "Geschäft" nunmehr über seine Stieftochter abwickeln würde.
Wie ist so etwas eigentlich überhaupt möglich? Wer spielt da alles mit?

Übrigens: Wir hatten auch Strafanzeige gegen Dirk und Marco F. wegen Betruges bei der Staatsanwaltschaft in Wuppertal gestellt. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat auch Anklage erhoben. Vor Gericht wurden Zeugen gehört. CoBa Filialleiter J. brauchte erst gar nicht aussagen, obwohl geladen. Fazit: Vater und Sohn F. wurden frei gesprochen.
In der Anwaltschaft hat man sich anschließend angeblich darüber unterhalten, dass dieser Freispruch niemals hätte zu Stande kommen dürfen, hätte die Staatsanwaltschaft Wuppertal vernünftig ihre Hausaufgaben erfüllt . Wir können das nicht beurteilen. Aber würde es passen?

Ein Bonbon zum Schluß: Frau F. fährt einen ziemlich dicken Jeap, damit der Anhänger für die eigenen Pferde auch gezogen werden kann. Dieser Jeap ist geleast - Leasingnehmer Axel P, nach einer Vereinbarung, das F. die Raten zahlen. Haben sie aber nicht. Die Rechnungen kamen zu P.
Jetzt gehen diese Rechnungen an den Insolvenz-Verwalter. Axel P. hat (Gott sei Dank) jetzt Ruhe davor. Wann aber endlich legt man solchen Verbrechern das Handwerk?
Die Familie F. wohnt nach wie vor in einer Villa, die nach eigenen Angaben vor ca. 4 Jahren 1,5 Millionen DM gekostet hat. Man betreibt eine Spedition mit ziemlich großen Immobilien. Wir werden demnächst Bilder an dieser Stelle nachreichen. Zwischenzeitlich hat Dirk F. mit einem anderen Partner (siehe oben) weiter versucht, Leute mit Immobilien zu bescheren. Selbst hierzu sollte ebenfalls Axel P. als Geschäftsführer den Kopf hinhalten. Das "Geschäft" läuft wohl nicht mehr, soweit wir wissen.

Diese Familie, insbesondere in der Person von Dirk F. hat viele Menschen, viele Familien, noch auf Jahre in die Zukunft gesehen, oder bereits jetzt ruiniert. Ehen sind gescheitert, Familien zerbrochen. Aber dieser Mensch darf so weiter leben wie bisher?
Wird er und viele andere seiner Art auch noch durch das Gesetz geschützt?
Diese Frage wird sich in den nächsten Monaten hoffentlich aufklären lassen.
Ich werde jedenfalls nicht tatenlos zusehen! Ich weiss, dass die Banken auch heute noch mit den gleichen Mitteln versuchen, uns "kleine" Leute über's Ohr zu hauen.
"Die" werden sich noch wundern, wie "groß" wir werden können.
Hoffentlich gibt es viele, viele Menschen, die genau so denken und sich endlich wehren und an die Öffentlichkeit gehen.
Verstecken hilft keinem von uns weiter. Kämpfen ist angesagt. Kämpfen gegen alles, was sich zusammen getan hat, um andere Menschen zu betrügen. Auch, oder gerade deshalb dagegen kämpfen, wenn der Gedanke nahe liegt, dass die Banken mit ihren Vasallen sogar noch die Rückendeckung des Staates hat.

Die Frist zur Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde wurde bis zum 06. November 2003 verlängert.
Ist das schon etwas positiv?

Unser Karlsruher Anwalt hat genügend Gründe gefunden, um die Nichtzulassungsbeschwerde beim BGH einzureichen.
Die D.A.S. hat die entsprechende Kostenübernahme bereits bestätigt.
Eine Beratung durch den BGH wird allerdings nicht vor dem 10.02.2004 erfolgen.

Wir berichten weiter!

               06.02.2005

Hatten wir nicht schon eine Aktualisierung eingegeben? Wo ist sie denn geblieben? Also nochmals: Es hat sich viel getan!!!!!

Also - der BGH hat nicht lange beraten. Unser Antrag wurde sang- und klanglos abgeschmettert. Wer hätte es anders erwartet? Doch - unser Karlsruher Anwalt am BGH hatte Anderes erwartet. War enttäuscht. Wir auch!

Die Überlegung, eine Verfassungsbeschwerde einzureichen, wurde dann später, obwohl von einigen Anwälten angeraten, von unserem "eigenen" Anwalt als derzeit nicht erfolgversprechend abgetan. Der laufende Stand der Dinge hätte wohl keinen Erfolg versprochen.

Jetzt hiess es warten, und wir mussten nicht lange warten. Die verbraucherfreundliche CoBa handelte sofort. Obwohl diese nette Bank die Wohnung als Pfand hat (diese sollte doch zur Deckung des Kredits ausreichen, oder nicht?) schickt sie uns den Gerichtsvollzieher auf den Hals. Wir arbeiten im Fremdenverkehr. Der Gerichtsvollzieher taugt plötzlich in der mit  Gästen gefüllten Rezeption auf und will pfänden. Toll - oder?
Das wiederholte sich bisher mehrmals.
Neben der Wohnung hat die CoBa auch noch eine Lebensversicherung und einen Bausparvertrag als Sicherheit, aber nein - die wollen uns fertig machen!
Inzwischen ist zwar die Zwangsversteigerung der Wohnung eingeleitet, aber den GV schicken die trotzdem ständig.  Ein Gutachten ergab, dass die Wohnung etwa ein Drittel des damaligen Verkaufspreises Wert hat. Ist das unsittlich gewesen? Die CoBa hatte uns damals sogar über die 110 %-ige Finanzierung noch einen Zusatzkredit für persönlichen Bedarf angeboten. Zum Glück sind wir darauf nicht eingegangen!

Die Coba verlangt von uns bei ihren Pfändungsversuchen jeweils 500,-- Euro. Von mir und meinem Bürgen, den man ja auch in diesen Sumpf gezogen hat. Das Geld haben wir natürlich nicht.

Jetzt verlangt diese Bank von dem Gerichtszieher, dass wir unverzüglich die Fingerchen zu heben haben, ansonsten soll er uns verhaften! Ist es nicht toll?

Wieweit sind wir denn eigentlich schon? Dürfen die eigentlichen Verbrecher die Betrogenen ins Gefängnis bringen?  Kann das Deutsches Recht sein? Hoffentlich kommt bald was von der EU.

Noch immer wollen wir nicht in die Privat-Inso. Wir wollen, dass wir Recht bekommen, das uns zusteht. Wir haben den Vertrag widerrufen und wir wollen die hieraus resultierenden Folgen erleben. Das Deutsche Recht kann doch nicht ganz korrupt sein?

                                                 23.02.2005

      Tja, und weiter geht es. Von meiner Bausparkasse erfuhr ich, dass mein Vertrag gekündigt wurde. Nicht
      von mir! Von wem denn wohl? Das Empfänger Konto des angesparten Vertrages ist auch nicht meines.
      Haben mal nachgeschaut - oh Wunder - es ist ein Konto der Commerzbank! Die haben nichts davon gesagt.
      Gut - der Vertrag war übertragen. Aber einfach so? Das ist Stil - oder?
      Die Frage, die auftaucht, ist doch die: Wieso reicht die "Wohnung" nicht aus, die von der CoBa zur
      Zwangsversteigerung eingezogen wurde? Wieso muss man dann noch einen Bausparvertrag einziehen, bald
      wahrscheinlich noch die Altersvorsorge meines Bürgen (LV, ebenfalls als Sicherheit verlangt - ohne
      Beratung über die besonderen Risiken einer solchen Finanzierung)? Dazu wird noch regelmäßig eine
      sogenannte Mobiliarpfändung gegen mich und meinen Bürgen in Höhe von jeweils 500 Euro veranlasst, so
      dass der Gerichtsvollzieher auch noch ständig auf der Matte steht.

      Natürlich kannte die CoBa den eigentlichen Wert der Wohnung nicht! Deshalb hat sie ja auch die
      zusätzlichen Sicherheiten eingefordert. Wieso haben wir dieser Bank eigentlich geglaubt? Gerade die
      Aussagen des Filialleiters haben uns zum Kauf veranlasst! Wieso waren wir so blöde? So etwas geht
      doch wohl nur bei einer ausgeklügelten Strategie-Gemeinschaft zwischen Vermittler, Bank und Notar?
      Wie sollte es sonst gehen?

      Die Gerichte sind aber wohl doch eher auf Seiten der Banken. Darüber kann in der Öffentlichkeit
      in aller Ausführlichkeit berichtet und debattiert werden - ändern tut sich indes nichts. Wer deckt
      hier eigentlich wen?

      Aber, wie sagte ich schon - wer die Musik bezahlt hat, der bestimmt was die spielt! Wenn man bedenkt
      wer der größte Schuldner der Banken ist, nämlich unser Staat, kommt man doch schnell auf den Gedanken
      das dort nicht mehr die Belange der Bevölkerung vertreten werden. Haben wir etwa die Musik bezahlt?

      Die EV wäre wahrscheinlich doch der richtige Weg. Mein Einkommen liegt unterhalb der Pfändungsgrenze,
      also sollte ich doch schnellstens den Weg in die Privatinsolvenz gehen? Dann können sich die "Berater"
      selbst die Frage stellen, was sie da gemacht haben.

      Ich kann nicht sagen, wie mein Bürge reagiert. Im Fall der Inso würde die CoBa wahrscheinlich voll auf ihn
      losgehen. Da gegen meinen Bürgen aber kein Urteil vorliegt, wird dieser wohl mit allen Mitteln gegen diese
      Bank angehen.Vielleicht gibt es ja in Kürze doch noch eine Gerechtigkeit in Deutschland, auch wenn die
      vom EuGH erzwungen werden muss! Armes Deutschland - oder?


                                      26.07.2005

       Endlich sind wir wieder online!
       Die CoBa hat weiter versucht, uns das letzte Hemd zu entreissen. Der Gerichtsvollzieher war Dauer-
       gast bei uns. Nach der Inspektion unserer Wohnung stellte er fest, das da nichts Verwertbares zu
       finden war.
       Trotzdem stellte die CoBa immer höhere Forderungen, die wir dann auch nicht mehr bezahlen konnten.
       Logische Folge - EV.
       Reaktion der CoBa - Lohnpfändung bei mir und meinem Bürgen.

       Wenn die CoBa nicht noch auf dem letzten Drücker einer anderen Einigung zustimmt, die auch für uns
       berechenbar ist, werden wir bald die Inso einleiten. Da werden sich die Herrschaften dann wundern,
       wie wenig sie dann noch bekommen.

       Die CoBa hat inzwischen von uns insgesamt bereits das Doppelte von dem ausgesaugt, was die
       Wohnung jemals Wert war. Auch das ist möglich in unserem schönen Heimatland. Und die Forderungen
       gehen ja noch weiter! Wenn das nicht mal gegen die guten Sitten verstösst? Aber wen kümmert
       das schon?

       Wir jedenfalls werden  weiter mit aller Kraft gegen diese Willkür ankämpfen. Irgendwann muss 
       doch wieder einmal das "Recht" auch in Deutschland wieder Einzug halten.

       Wir berichten weiter.

                                            
Und wir werden immer weiter berichten.

Haftungsausschluss = Bitte folgen Sie diesem Link: disclaimer

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Karoline Kadur             Udo Obermeier  


                                                                                    


                                                         
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