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Ich
lasse mich nicht mehr fertig machen !
(Immobilienbetrügern
und
deren Helfern sage ich den Kampf an!)
wer
hilft denen denn nur?
![]() |
Immobilienbetrug
In Deutschland
gibt es nach vorsichtigen Schätzungen weit über eine Million
Menschen, die durch rücksichtlose Vermittler
(Erfüllungsgehilfen
der Banken) um Ihre Altersvorsorge gebracht wurden. Viel schlimmer
noch,
zahlreiche Menschen droht der Ruin. Die Abzocker wohnen in großen
Häusern und fahren gehobene Autoklassen durch die Gegend. Es ist
bekannt,
dass sich bereits einige der so betrogenen Menschen das Leben genommen
haben. All diese grausamen Ereignisse kümmern diese Abzocker
nicht.
Sie nehmen das alles wissentlich in Kauf.
Aber
! Diese Vermittler können die Taten nicht alleine begehen!
Da
gehören Geldgeber dazu,
die
Banken?
Es gibt offensichtlich ganze Drückerkolonnen, die nur darauf aus sind, Mitmenschen über den Tisch zu ziehen. Meistens stellen sie die Altersvorsorge in den Vordergrund ihrer Beratungen.
Der ganz gefährliche, scheinbar plausible Abzocker - Typ ist für die Opfer der gute Bekannte, der ihre Vertrauensstellung ausnutzt, um gute Freunde zu betrügen!
Genau an solch einen Typen bin ich geraten !
Damit nicht noch mehr Mitmenschen auf solche oder ähnliche "gute" Bekannte hereinfallen, wollen wir (mein ebenfalls betroffener Partner, Udo Obermeier, und ich) hier unsere Erlebnisse ausführlich schildern.
In der
gleichen
Firma, bei der ich angestellt bin, arbeitete ein Bekannter als
selbstständiger
Mitarbeiter im Betrieb. Dessen Lebensgefährtin saß mit mir
im
gleichen Büro und sollte mich dort unterstützen. Logisch ,
dass
Dirk F. täglich zu mir ins Büro kam, um u.a. mit seiner
Lebensgefährtin
zu sprechen.
Dadurch wurden
wir natürlich auch vertrauter miteinander. Irgendwann einmal
erzählte
Dirk F., sein Sohn Marco würde eine ganz tolle Sache anbieten,
ideal
um die eigene Altersvorsorge zu sichern. Es ginge da um solide
Eigentumswohnungen,
die ausnahmslos bereits langjährig an solvente Einwohner
vermietet
seien. Mein Partner, von Natur aus misstrauisch, wollte an die
Sache
nicht heran. Dirk und Marco F. besuchten uns mehrmals zu Hause,
schilderten
die Vorteile. Man müsse sich ja auch nicht sofort entscheiden. Wir
würden von ihnen erst ausführlich über die Einzelheiten
unterrichtet, es würden entsprechende
Finanzierungspläne
erstellt, die dann bei einer Steuerberaterin kontrolliert werden
sollten.
Danach sollte dann ein Gespräch am runden Tisch stattfinden, dort
wäre auch der Filialleiter der finanzierenden Bank dabei.
Die
Bank hätte jede einzelne Wohnung bewertet und den Preis in
Höhe
von DM 2.500,--/qm als sehr realistisch bezeichnet. Dann erfolge eine
Beratung
beim Notar und erst danach sollte man entscheiden, ob man kaufen
will oder nicht.
Alles sei
kostenlos.
Man würde uns überall unverbindlich hinfahren. (Die Autos von
Dirk F. waren damals ein großer Audi und eine Corvette, der
Mitarbeiter von Marco F. fuhr einen Jaguar). Ein Schelm, der Arges
dabei
denkt.
Mein Partner
war trotzdem nicht zu überzeugen. Es folgten private Einladungen
bei
dem Erfüllungsgehilfen Dirk F., wir wurden auch zu
Essen
eingeladen. Dirk F. versuchte sogar, meinen Partner ins
Lächerliche
zu ziehen, weil er so zögerte. "Schließlich sei diese
Wohnung inzwischen fast die letzte zu vergebende Einheit", sagte er
uns.
Dann irgendwann erklärte sich mein Partner doch bereit, sich das
ganze
einmal anzuhören. Wir trafen uns im Büro des Vermittlers, das
seinerzeit in einer Suite des Lindner Golfhotel Juliana, eines
bekannten
Hotels in Wuppertal ist. (Dort spielt z.B. Franz Beckenbauer
gerne
einmal eine Runde Golf, die Fußball - Nationalmannschaft
oder
auch bekannte Musikgruppen steigen dort ab)
Das war am
23.01.1997.
Der Filialleiter der finanzierenden Commerzbank war anwesend, was uns
auch
wirklich ein Gefühl der Sicherheit gab. Weiter die Herren F. und
ein
Mitarbeiter von F., Billy C. Es wurde in der Tat sehr
ausführlich
diskutiert. Im Laufe des Gespräches kamen dann etwaige LV's
oder andere Sparverträge ins Gespräch. Es sei besonders
günstig,
wenn diese mit eingebracht würden. Man begründete das
eigentlich
auch sehr plausibel damit, dass die LV und der Bausparvertrag nicht
getilgt
und somit die Kreditsumme hoch halten würden, was wiederum eine
höhere
Steuerersparnis erbringen würde. Wir schenkten dem Glauben, zumal
der Filialleiter der Commerzbank (Herr Janssen) dies auch so
bestätigte.
Es wurde
nochmals
durch Billy C. (Fuhrmann - Mitarbeiter) bestätigt, die Wohnungen
seien
alle durch die finanzierende Bank begutachtet worden, da diese
ansonsten
niemals Kredite bewilligen würde. Man legte uns ein Exposé
vor, worin ein Gutachten enthalten war, das genau für unsere
Wohnung erstellt war, ausgestellt von einem vereidigten Wertgutachter.
Außerdem würden wir einen Mietgarantievertrag von
Verkäufer
Marco F. erhalten, der erst einmal auf 5 Jahre laufen würde
und über eine garantierte Nettomiete von DM 790,--/Monat
ausgestellt
war. Im Augenblick würde eine Monatsmiete (netto) von DM
750,--/Monat
erzielt, Fuhrmann (als Verwalter) wolle aber eine
längst
fällige Mieterhöhung aussprechen. Wir würden unser Geld
sogar auch dann erhalten, wenn die Wohnung einmal leer sein
sollte!
Diese Aussage ist Bestandteil des Mietgarantievertrages.
Auf die Frage,
ob man sich die Wohnung mal anschauen könne, wurde uns
erzählt,
"das ginge natürlich, aber man solle doch nicht unnötig
Unruhe
bei den Mietern schaffen. Es könne doch auch nichts passieren,
wenn
doch schon die Bewertung der Bank u n d das Gutachten
vorhanden
seien. " So die Aussage des Vermittlers Dirk F. Hätte sich ein
Filialleiter
der Commerzbank, der die ganze Zeit dabei gesessen war, nicht in
irgendeiner
Art zu den aufgestellten Behauptungen äußern müssen?
Das
dem nicht so wahr, haben wir als Zustimmung eingestuft und waren
zufrieden. Die Anwesenheit des Filialleiters der Commerzbank und sein
Abnicken
bei allen aufgeführten Aussagen von F. und dessen Mitarbeiter
haben
uns bewogen, das Gesagte als Richtig zu glauben und später auch zu
unterschreiben.
Trotzdem sind
wir am nächsten Tag nach Dortmund in die Volksbundstraße
gefahren
und haben uns die Häuser zumindest von außen angesehen. Es
sah
alles gepflegt aus, und vor allem, genau wie im Exposé
abgebildet.
Am 27.01.1997
Termin bei der Steuerberaterin. Diese bestätigte die vorgelegten
Zahlen
des Vermittlers mit einer eigenen Berechnung, die das gleiche Ergebnis
ergab.
Der Vermittler
seinerseits bereitete indes die Finanzierung bei der Commerzbank
vor.
Am 30.01.1997 unterzeichneten wir in der Bankfiliale die bereits
komplett
vorbereiteten Unterlagen. Scherzhaft sprachen wir noch über eine
Autogrammstunde.
Innerhalb von 10 Minuten haben wir unzählige Unterschriften
geleistet.
Erst jetzt, bei den Recherchen, haben wir festgestellt, dass alle
Unterlagen auf den 23.01.1997 datiert waren. Im Hotel hatten wir
jedoch
nichts unterzeichnet. Erst alle von Vermittler und Bank
ausgefüllten
Vertragsunterlagen.
Danach gingen
wir dann gemeinsam mit Billy C. einen Kaffee trinken.
Am 12.02.1997
gingen wir gemeinsam mit Marco. F. und Billy C. zum Notar. Der
erzählte
uns sehr viel, da wir aber in diesen Dingen nicht geübt waren,
haben
wir den Sinn nicht wirklich verstanden. Weil wir aber so überzeugt
waren von der tollen Möglichkeit, unsere Altersvorsorge geregelt
zu
haben, leisteten wir unsere Unterschriften und das Drama konnte
beginnen.
Bereits in der
Zwischenzeit hatte Dirk F. meinem Partner eine Mitarbeit in dem
Geschäft
seines Sohnes angeboten. Er könne da richtig Geld
verdienen.
Nach Leistung der Unterschriften war aber kein Interesse von
dieser
Seite mehr zu spüren. Immer neue Ausflüchte wurden
präsentiert.
Bis Juni 1999
war unsere Altersversorgung offensichtlich in trockenen
Tüchern.
Dann ging Marco F. pleite, konnte die Mietgarantie nicht mehr
erfüllen.
Die Mieter würden jetzt direkt an uns zahlen. Wir erhielten dann
auch
DM 467,50 (für ca. 79qm) und haben das nicht verstanden.
Nach
Kontaktaufnahme mit den Mietern, wurde uns dann erst der ganze
Betrug
offensichtlich. Es war niederschmetternd!
Diese 467,50
DM enthielten sämtliche Nebenkosten für die von 4 Personen
genutzten
Räume!
Es
bestanden
uralte Inklusiv-Mietverträge. Wir bezahlen im Prinzip mehr
für
die Räume, als die Mieter selbst! Hatte die Commerzbank dies nicht
geprüft? Hatte sie diesen Umstand uns wissentlich vorenthalten?
Den
Wissensvorsprung zu Ihren Gunsten ausgenutzt um höhere
Zinszahlungen
zu erhalten? In den Finanzierungsunterlagen ist bei den Vorschriften,
welche
Unterlagen vor Darlehensauszahlung benötigt werden, der Punkt
"Mietverträge
bei vermieteten Objekten (zur Einsichtnahme)" angekreuzt.
Die Wohnung
wird mit Kohleöfen (im DG) geheizt, obwohl das Gutachten aussagte,
die Heizungsanlage sei komplett überholt und jeder Heizkörper
separat mit Thermostaten ausgestattet worden. Ebenfalls sagte das
Gutachten
aus, die Badezimmer seien komplett erneuert und mit Armaturen der
gehobenen
Ausstattung versehen worden. Die Badezimmer haben keine Fliesen an den
Wänden, die Armaturen sind aus dem Baujahr 1931. Die Wände
sind
nass, es halten nicht einmal mehr Tapeten daran. Hatte die Commerzbank
die Baulichkeiten nie gesehen und den Unterschied bemerkt? Hatte die
Commerzbank
uns dies ebenfalls wissentlich vorenthalten?
Was war mit
unserem
Gutachten?
Mit viel
Mühe
haben wir das Gutachterbüro ausfindig machen können. Nach
langen
Telefongesprächen kam Folgendes heraus.
Im Auftrag von
Marco F. wurde eine Wohnung begutachtet. Diese hatte allerdings
der
Mieter auf seine Kosten modern ausgestattet und renoviert.
Die Vermittler haben das Gutachten so aufbereitet, als sei es "unsere Wohnung", die begutachtet wurde. Sie haben es schlicht gefälscht, die renovierte Wohneinheit gegen unsere Wohnungseinheit ersetzt.
Was haben wir
bisher getan?
Der Anfang war
eine Klage (zusammen mit anderen Betrogenen) gegen Marco F. als
Verkäufer,
auf Erfüllung des Mietgarantievertrages. Obwohl Dirk F.
allein
als Schlepper fungiert hat (und das nicht nur bei uns) hat er heute
natürlich
"mit nichts etwas zu tun" gehabt. Marco F. ist trotz bestehender
Meldegesetze
unauffindbar. Billy C. ist ebenfalls spurlos verschwunden. Die Bank
verweist
auf ihr Kleingedrucktes und darauf, sie sei nur nach der
persönlichen
Bonität gegangen. Die Wohnungen seien nicht eingewertet worden,
was
schließlich auch in den Verträgen stehen würde. Stimmt
sogar! Aber hätte man uns das nicht auch bei der Besprechung im
Golfhotel
Juliana so deutlich sagen sollen? Vielleicht müssen? Den
Wissenvorsprung
weitergeben müssen?
Da der
Vermittler
nicht greifbar ist, haben wir dann mit Hilfe des D.A.S. eine Klage
gegen
die finanzierende Bank eingereicht. Die Verhandlung findet statt
vor dem
LG
Wuppertal, am 04.09.2001, 9.15 Uhr.
Auf die
Ankündigung
der etwaigen Zahlungseinstellung hat uns die finanzierende Bank
gedroht,
dass bei
Vorliegen
der dazu erforderlichen Voraussetzungen ohne
weiteres bei Erreichen des
entsprechenden
Zahlungsrückstandes die Fälligstellung der Forderung und
Kündigung
der geschlossenen Verträge erfolgen würde.
Am 07.12.2001 fand
eine Beweisaufnahme statt. Diese sollte
klären,
ob sich die finanzierende Bank regelmäßig den von uns
geliebten
Zuführern bedient hat.
Ergebnis - wie zu erwarten!
Hier ist dieCommerzbank Filiale Wuppertal - Vohwinkel dann erstaunlicherweise sofort und sehr intensiv tätig geworden! Ganz in Gegensatz zu ihrem Filialleiter, der den bedeutsamen Wissensvorsprung scheinbar sehr langsam abgearbeitet hat.
Hätte uns der betreuende Filialleiter, Herr Janssen, nicht genauso intensiv beraten müssen? Kann es sein, dass dieser Mitarbeiter diesen Immobilienkauf evtl. nicht ausreichend geprüft hat? Sollte eine Bank überhaupt mit einem Immobilienmakler zusammenarbeiten, der zu diesem Zeitpunkt nicht einmal die Genehmigung nach § 34 c GewO besaß?
Für uns bedeutet das, eine Lebensversicherung, die seit 1963 läuft, ist verloren und der Bausparvertrag ebenfalls. Der Rest ist dann die Zerstörung unserer Existenz durch monatliche Zinszahlungen in Höhe von DM 1.212.11 für ein Objekt, das den Wert nicht hat, den die Bank als Darlehen zur Verfügung gestellt hat.
Wir haben zusätzlich gegen F. Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Wuppertal wegen Betruges erstattet. Ein gefälschtes Gutachten sollte hier eigentlich alleine schon reichen, damit von dort aus ermittelt wird.
So sieht also unsere Altersversorgung aus !!! Sie wurde zerstört !!!
Vermittler Dirk F., sein Sohn und dessen Mitarbeiter und die Commerzbank Wuppertal - Vohwinkel haben vermutlich durch Zusammenarbeit dafür gesorgt, das wir beides los sind!
Deshalb aufpassen !! Auch was seriös aussieht, muss nicht seriös sein.
Der Einzige, der wohl profitiert hat, scheint der Vermittler Dirk F. zu sein. Dieser wohnt jetzt in einem Riesen Anwesen in Wuppertal, nach eigenen Angaben weit über 1 Million DM Wert, fährt einen großen Daimler. Gut, den Jeep und die Pferde hatten sie vorher auch schon. Ist es nicht schön, wenn man sehen kann, dass es wenigstens diesen Leuten gut geht? Wenn schon nicht deren Kunden, die diese Form des Luxus bezahlt haben?
Übrigens,
Dirk F. hatte im Jahr 2000 in Wuppertal, gemeinsam mit einem alten
Freund,
ein
neues Gewerbe angefangen !
Ziel
dieser Firma war "Der Verkauf vermieteter Eigentumswohnungen zwecks
persönlicher
Altersvorsorge" !!!
Noch
irgendwelche Fragen?
An
die anderen Geschädigten.
Es
ist schlimm genug, dass wir auf solche Methoden reingefallen sind, weil
Banken Sicherheit verbreitet haben, die so nicht gegeben war. Schlimm
ist
es auch, dass deutsche Gesetze solche Methoden offensichtlich (noch)
nicht
wirklich verfolgen. Aber deshalb müssen w i r uns
nicht
schämen und verstecken.
Das wäre das Schlimmste !! Kommt heraus an die Öffentlichkeit!!
Helft alle dabei mit, dass Unrecht auch als Unrecht verfolgt wird!
Das Urteil des BGH vom 14. November 2000 - XI ZR 336/99 sollte uns neue Hoffnung geben, dass auch Richter dieses Unrecht in Zukunft richtig werten.
W e h r t E u c h !
Macht den Betrug an Euch ebenfalls öffentlich.
Jetzt erst Recht! Der Europäische Gerichtshof hat die deutsche Rechtsprechung für falsch erklärt!
Jetzt können wir erst richtig anfangen - und wie!
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E-Mail: immo@karoline-kadur.de
Web-Adresse:
http://www.karoline-kadur.de
Telefon
hier können Sie eine Frage/Nachricht hinterlassen
+49 941 4607186
ggf. melden wir uns bei Ihnen, wenn Sie eine Kontaktadresse
hinterlassen.
am 10.10.2003
Das LG Wuppertal hatte
zur Verhandlung mehrere Zeugen geladen, die genau wie wir, durch die
gleichen Kumpanen, offensichtlich nicht ganz freundlich behandelt
wurden. Wir waren durch verschiedene Stimmen vorgewarnt, dass es vor
dem LG Wuppertal "nicht einfach" sein würde.
Das LG hatte eine junge Richterin ausgeguckt, die die Verhandlung
führte. Alle Betrogenen haben vor der Richterin
wahrheitsgemäß ihre Geschichte erzählt. Alle haben die
Verbindung Bank und Vermittler aus ihrer jeweiligen Sicht
bestätigt.
Der Filialleiter der Bank, ebenfalls als Zeuge geladen, konnte sich an
manche Dinge nicht erinnern, wußte von Provisionszahlungen
natürlich gar nichts und bestritt, dass man mit unseren
Vermittlern dauerhaft arbeiten würde.
Da auf unserer Seite 5 Zeugen das Gegenteil aussagten, waren wir
eigentlich guter Dinge. Umso überraschender das Urteil : Die Bank
trifft keine Schuld!!!
Das war dann mal
Wuppertal. Danach ging es zum OLG in Düsseldorf. Da wurde uns im
Vorfeld ja noch viel Schlimmeres erzählt. Der Vorsitzende sei sehr
in der Nähe von Herrn Nobbe. Er würde sogar das Hotel, wo wir
übers Ohr gehauen wurden, persönlich sehr gut kennen. Und so
weiter, und so weiter.
Die Verhandlung war auf 9.00 Uhr angesetzt. Die erste Verhandlung am
Tage. Obwohl wir sehr früh los fuhren, kamen wir auf Grund der
Verkehrsverhältnisse (mehrere Unfälle) erst um ca. 9.04 Uhr
im Gerichtssaal an. Da war die "Verhandlung" eigentlich gerade schon zu
Ende. Auf Einwand unseres Anwaltes unterbrach das Gericht dann doch
noch einmal die Verhandlung, damit unser RA mit uns reden konnte und
"verhandelte" in der Zeit andere Fälle.
Nach unserem Wiedereintritt in den Verhandlungssaal und Abschluß
der anderen "Verhandlung", gab auf Intervention unseres Anwaltes
der Vorsitzende gnädig die Erlaubnis an unseren Anwalt, in etwa
"Ja, wenn 'se denn unbedingt noch was dazu schreiben wollen, dann tun
'se es doch einfach. Frist dafür ist der..."
Anschließend grinsend an den Anwalt der Co'Ba : auch in etwa
"Wenn sie denn auch noch was schreiben wollen, könn'se das ja auch
tun, sie müssen es aber nicht unbedingt".
Fragen?
Unser Anwalt hat
Begründungen abgegeben, die auf der neuen Rechtsprechung
basierten, wir konnten sogar einen neuen Zeugen benennen, den wir
vorher im "Dunstkreis" der Vermittler ahnten, der aber insgesamt der am
ärgsten Betrogene war (was wir erst so spät erfuhren und
deshalb vorher nicht einbringen konnten). Dieser Zeuge hätte
ausgesagt, das die Verbindung Bank - Vermittler schon lange vorher
bestanden hatte und das die Geschäfte mit den wertlosen Wohnungen
eiskalt geplant war.
Aber - dieser Zeuge wurde vom OLG Düsseldorf gar nicht gehört!
Unsere Klage wurde vom OLG Düsseldorf, trotz dieser neuen
Erkenntnisse, schlicht und einfach abgelehnt.
Mit Unterstützung
durch den D.A.S. wird zur Zeit von einem Karlsruher Anwalt
geprüft, ob es Sinn macht, gegen dieses Urteil Einspruch zu
erheben. Sollte der Anwalt zu diesem Schluß kommen, werden wir
auch Rechtsschutz für ein Begehren beim BGH erhalten. So die
Aussage des D.A.S., wofür wir sehr dankbar sind.
Die Frist für die
Nichtzulassungsbeschwerde ist der 6. Oktober 2003.
Ein Wort noch zu dem
damaligen Filialleiter der Co'Ba in Wuppertal-Vohwinkel, der uns, nach
unserer Meinung, gemeinsam mit Dirk F. über den Tisch gezogen hat:
Herr J. wurde kurz nach diesen Aktionen versetzt. Auch an diesem neuen
Tätigkeitsort wurde Herr J. sehr schnell wieder einschlägig
auffällig. Auch dort wurden Beschwerden und Klagen bis in
höchsten Gremien initiiert. Natürlich hatte auch dort die
Bank mit all dem nichts zu tun.
Herr J. wurde inzwischen bereits wieder versetzt.
Ist das so, wie mit den Schafen? Ist die Weide abgegrast, müssen
wir eine neue Weide finden?
Noch ein Wort zu
den Vermittlern, in erster Linie zu dem Senior, Dirk F.
Dieser Mensch hat seinem (bis dahin) besten Freund, zwei Schrottimmobilien
angedreht. Dieser konnte und wollte das aber nicht glauben. Weil sein
angeblich bester Freund, nämlich Dirk F. in Problemen war,
ließ sich Axel P. auch noch dazu überreden, auf seinen Namen
ein Speditionsgeschäft, dass dann von Dirk F. "geführt"
wurde, anzumelden. Axel P. als haftender Geschäftsführer. Als
Axel P. dann endlich mal dahinter kam, dass auch er wohl offensichtlich
betrogen wurde, redete sich F. damit heraus, P. hätte sich ja nie
gekümmert. U.a. wurden dicke Autos auf Firma gefahren,
Angestellte wurden nicht oder verspätet bezahlt, Sozialabgaben
wurden nicht abgeführt. Alle Kosten werden natürlich dem
"Geschäftsführer" angelastet, nämlich Axel P.
Axel P. ist inzwischen in das Insolvenzverfahren eingetreten.
Was aber machte Dirk F. ? Das Geschäft wurde kurzerhand auf seine
Ehefrau, frühere Teilzeitkraft zu meiner Unterstützung (siehe
oben) übertragen.
Aber auch dieses Geschäft ist inzwischen in die Insolvenz geraten.
Man sagt jetzt, dass Dirk F. dieses "Geschäft" nunmehr über
seine Stieftochter abwickeln würde.
Wie ist so etwas eigentlich überhaupt möglich? Wer spielt da
alles mit?
Übrigens: Wir hatten
auch Strafanzeige gegen Dirk und Marco F. wegen Betruges bei der
Staatsanwaltschaft in Wuppertal gestellt. Die Staatsanwaltschaft
Wuppertal hat auch Anklage erhoben. Vor Gericht wurden Zeugen
gehört. CoBa Filialleiter J. brauchte erst gar nicht aussagen,
obwohl geladen. Fazit: Vater und Sohn F. wurden frei gesprochen.
In der Anwaltschaft hat man sich anschließend angeblich
darüber unterhalten, dass dieser Freispruch niemals hätte zu
Stande kommen dürfen, hätte die Staatsanwaltschaft Wuppertal
vernünftig ihre Hausaufgaben erfüllt . Wir können das
nicht beurteilen. Aber würde es passen?
Ein Bonbon zum
Schluß: Frau F. fährt einen ziemlich dicken Jeap, damit der
Anhänger für die eigenen Pferde auch gezogen werden kann.
Dieser Jeap ist geleast - Leasingnehmer Axel P, nach einer
Vereinbarung, das F. die Raten zahlen. Haben sie aber nicht. Die
Rechnungen kamen zu P.
Jetzt gehen diese Rechnungen an den Insolvenz-Verwalter. Axel P. hat
(Gott sei Dank) jetzt Ruhe davor. Wann aber endlich legt man solchen
Verbrechern das Handwerk?
Die Familie F. wohnt nach wie vor in einer Villa, die nach eigenen
Angaben vor ca. 4 Jahren 1,5 Millionen DM gekostet hat. Man betreibt
eine Spedition mit ziemlich großen Immobilien. Wir werden
demnächst Bilder an dieser Stelle nachreichen. Zwischenzeitlich
hat Dirk F. mit einem anderen Partner (siehe oben) weiter versucht,
Leute mit Immobilien zu bescheren. Selbst hierzu sollte ebenfalls Axel
P. als Geschäftsführer den Kopf hinhalten. Das
"Geschäft" läuft wohl nicht mehr, soweit wir wissen.
Diese Familie,
insbesondere in der Person von Dirk F. hat viele Menschen, viele
Familien, noch auf Jahre in die Zukunft gesehen, oder bereits jetzt
ruiniert. Ehen sind gescheitert, Familien zerbrochen. Aber dieser
Mensch darf so weiter leben wie bisher?
Wird er und viele andere seiner Art auch noch durch das Gesetz
geschützt?
Diese Frage wird sich in den nächsten Monaten hoffentlich
aufklären lassen.
Ich werde jedenfalls nicht tatenlos zusehen! Ich weiss, dass die Banken
auch heute noch mit den gleichen Mitteln versuchen, uns "kleine" Leute
über's Ohr zu hauen.
"Die" werden sich noch wundern, wie "groß" wir werden können.
Hoffentlich gibt es viele, viele Menschen, die genau so denken und sich
endlich wehren und an die Öffentlichkeit gehen.
Verstecken hilft keinem von uns weiter. Kämpfen ist angesagt.
Kämpfen gegen alles, was sich zusammen getan hat, um andere
Menschen zu betrügen. Auch, oder gerade deshalb dagegen
kämpfen, wenn der Gedanke nahe liegt, dass die Banken mit ihren
Vasallen sogar noch die Rückendeckung des Staates hat.
Die Frist zur
Begründung der
Nichtzulassungsbeschwerde wurde bis zum 06. November 2003
verlängert.
Ist das schon etwas positiv?
Unser Karlsruher Anwalt
hat
genügend Gründe gefunden, um die Nichtzulassungsbeschwerde
beim BGH einzureichen.
Die D.A.S. hat die entsprechende Kostenübernahme bereits
bestätigt.
Eine Beratung durch den BGH wird allerdings nicht vor dem 10.02.2004
erfolgen.
Wir berichten weiter!
Hatten wir nicht schon eine
Aktualisierung eingegeben? Wo ist sie denn geblieben? Also nochmals: Es
hat sich viel getan!!!!!
Also - der BGH hat nicht
lange beraten. Unser Antrag wurde sang- und klanglos abgeschmettert.
Wer hätte es anders erwartet? Doch - unser Karlsruher Anwalt am
BGH hatte Anderes erwartet. War enttäuscht. Wir auch!
Die Überlegung, eine
Verfassungsbeschwerde einzureichen, wurde dann später, obwohl von
einigen Anwälten angeraten, von unserem "eigenen" Anwalt als
derzeit nicht erfolgversprechend abgetan. Der laufende Stand der Dinge
hätte wohl keinen Erfolg versprochen.
Jetzt hiess es warten, und
wir mussten nicht lange warten. Die verbraucherfreundliche CoBa
handelte sofort. Obwohl diese nette Bank die Wohnung als Pfand hat
(diese sollte doch zur Deckung des Kredits ausreichen, oder nicht?)
schickt sie uns den Gerichtsvollzieher auf den Hals. Wir arbeiten im
Fremdenverkehr. Der Gerichtsvollzieher taugt plötzlich in der
mit Gästen gefüllten Rezeption auf und will
pfänden. Toll - oder?
Das wiederholte sich bisher mehrmals.
Neben der Wohnung hat die CoBa auch noch eine Lebensversicherung und
einen Bausparvertrag als Sicherheit, aber nein - die wollen uns fertig
machen!
Inzwischen ist zwar die Zwangsversteigerung der Wohnung eingeleitet,
aber den GV schicken die trotzdem ständig. Ein Gutachten
ergab, dass die Wohnung etwa ein Drittel des damaligen Verkaufspreises
Wert hat. Ist das unsittlich gewesen? Die CoBa hatte uns damals sogar
über die 110 %-ige Finanzierung noch einen Zusatzkredit für
persönlichen Bedarf angeboten. Zum Glück sind wir darauf
nicht eingegangen!
Die Coba verlangt von uns
bei ihren Pfändungsversuchen jeweils 500,-- Euro. Von mir und
meinem Bürgen, den man ja auch in diesen Sumpf gezogen hat. Das
Geld haben wir natürlich nicht.
Jetzt verlangt diese Bank
von dem Gerichtszieher, dass wir unverzüglich die Fingerchen zu
heben haben, ansonsten soll er uns verhaften! Ist es nicht toll?
Wieweit sind wir denn
eigentlich schon? Dürfen die eigentlichen Verbrecher die
Betrogenen ins Gefängnis bringen? Kann das Deutsches Recht
sein? Hoffentlich kommt bald was von der EU.
Noch immer wollen wir nicht
in die Privat-Inso. Wir wollen, dass wir Recht bekommen, das uns
zusteht. Wir haben den Vertrag widerrufen und wir wollen die hieraus
resultierenden Folgen erleben. Das Deutsche Recht kann doch nicht ganz
korrupt sein?
Haftungsausschluss
= Bitte folgen Sie diesem Link:
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Karoline
Kadur
Udo Obermeier
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